Gehen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) | Zur Hauptnavigation | Zu weiteren Informationen | Zur Kontaktmöglichkeiten | Zum Seitenanfang

Sie sind hier: DAK>> Firmenportal>> Magazin praxis+recht >> Zum Archiv >> Juni 2011 >> Power aus der Pille

Power aus der Pille

Überall in der Arbeitswelt wachsen die Belastungen. Da scheinen leistungssteigernde Präparate ein Ausweg zu sein. Doch der leichtfertige Griff zu Aufputschmitteln ist riskant - die Gefahren für die Gesundheit sind groß.

Um vor dem wichtigen Auftritt ihren "Flattermann" unter Kontrolle zu kriegen, greifen viele Konzertmusiker zu Tabletten. Solche Medikamente - Betablocker wie etwa Metoprolol - hemmen die Beta-Rezeptoren des Nervensystems. Dadurch wird das Stresshormon Adrenalin an der Ausschüttung gehindert. Folge: Der Blutdruck sinkt, die Aufregung vergeht. Die zitternde Hand beruhigt sich, und das Spiel klingt sicherer - fehlerfreie Harmonien dank neurochemischer Optimierung. Doch nur für einen Abend. Dann muss die nächste Tablette her. Diese Art der Stressbewältigung ist unter Streichern, Bläsern und Pianisten mittlerweile so verbreitet, dass im Universitätsklinikum Bonn jüngst eine "Lampenfieber-Ambulanz" eingerichtet wurde. Dort sollen die Musiker mittels Entspannungsübungen lernen, auch ohne Pillen mit dem Druck fertig zu werden.

weiterführende Links

Autor: Thomas Worm

Newsletter

Newsletter

Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter und lesen Sie jetzt die aktuelle Ausgabe... Verknüpfung innerhalb des DAK Internet-Angebotsweiter...

Servicenavigation

Seite bookmarken bei 
		Linkarena Seite bookmarken bei 
		oneView Seite bookmarken bei alltagz Seite bookmarken bei Mister 
		Wong Seite bookmarken bei del.ico.us