Freiwillige vor!
Mit dem Bundesfreiwilligendienst wird der Zivildienst zum 1. Juli 2011 abgelöst. Zukünftig soll möglichst vielen Männern und Frauen jeden Alters die Gelegenheit für bürgerschaftliches Engagement gegeben werden.
Mit der Aussetzung des Wehrund des Zivildienstes zum 1. Juli 2011 wird der Bundesfreiwilligendienst eingeführt. Das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eingebrachte Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst ist ebenso wie das Wehrrechtsänderungsgesetz am 2. Mai in Kraft getreten und soll die Voraussetzungen für den freiwilligen Einsatz in den Bereichen Sport, Integration, Kultur und Bildung sowie den Zivil- und Katastrophenschutz für jung und alt schaffen.
Kristina Schröder will schon 2012 35000 Freiwillige als Ersatz für den Wegfall des Zivildienstes gewinnen. Aktuell hätten bereits 14300 Zivildienstleistende (Zivis) erklärt, dass sie sich über das Ende der Wehrpflicht am 1. Juli hinaus engagieren wollten, sagte Schröder beim Startschuss für den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Das Engagement der Freiwilligen werde die Arbeit der Zivis nicht vollständig ersetzen können, räumte sie ein. Einen wichtigen Beitrag sollen die "Bufdis" trotzdem leisten.
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Autor: Sabine Langner




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