Psychologische Betreuung
Herzkrankheiten können ihre Ursache, zumindest teilweise, auch in chronischen psychischen Problemen haben, in jedem Fall sind akute Ereignisse wie ein Herzinfarkt oder eine Herzoperation begleitet von Phasen seelischer Erschütterung, Verunsicherung und Zukunftsangst. Auf Dauer wird nur der einen Weg durch das Dickicht aus Depressionen, Angst und Wirklichkeitsverkennung finden, der bereit ist, sich seiner Situation zu stellen: “Annahme der Krankheit” ist die wichtigste Voraussetzung für eine dauerhafte erfolgreiche Rehabilitation.
Hier liegt der Ausgangspunkt für die Arbeit unserer Psychologen. In Einzel- oder Gruppengesprächen helfen sie, die veränderte, u. U. auch zu verändernde Lebenssituation besser zu verstehen, und versuchen, gemeinsam mit dem Patienten Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Weiterhin vermitteln sie Kenntnisse und Fertigkeiten zum besseren Umgang mit Stress, einem der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang u. a. eine allen Patienten angebotene Einführung in bewährte Techniken zur Selbstentspannung, z. B. in die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
Im Kern strebt die hier nur skizzierte psychologische und psychosoziale Betreuung das Gleiche an wie die anderen Teile des Therapieprogramms: einen Zugewinn an innerer und äußerer Beweglichkeit.








