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Akupunktur - Bestechende Wirkung

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Anwendung der Akupunktur bei mehr als 40 Krankheiten.

Was ist Akupunktur?

Schon seit etwa 2.000 Jahren gehören die feinen Nadelstiche in China zur gängigen Therapie. Doch was für Asiaten längst normal ist, rückt für uns im Westen gerade erst in den Bereich des Möglichen. Lange haben Schulmediziner im Abendland die Akupunktur mit Skepsis betrachtet. Aber langsam findet ein Umdenken statt.

In China ist man bereits seit Jahrtausenden davon überzeugt, dass Akupunktur unser “Qi” beeinflusst. Also die Lebensenergie, die in unserem Körper durch Blutgefäße und Energiebahnen, durch die so genannten Meridiane, fließt. Akupunktur ist ein fester Bestandteil der “Traditionellen Chinesischen Medizin” (TCM), die Ihnen von immer mehr Ärzten “unserer” Welt angeboten wird. Das Grundprinzip der “Nadeln, die stechen” (so die lateinische Bedeutung), basiert auf den Kräften Yin und Yang, die sich gegenseitig beeinflussen. Von deren Gleichgewicht, wird in China gesagt, hängt die Gesundheit ab. Wird man krank, ist das eindeutig ein Zeichen dafür, dass die Harmonie gestört ist.

Akupunktur wird hierzulande vor allem gegen folgende Krankheiten eingesetzt:

  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen des Rücken- und Bewegungsapparates
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Neuralgien
  • Gesichtsschmerzen
  • vegetative Störungen
  • funktionelle Störungen der Atmung und Verdauung

Wie wirkt Akupunktur?

Bis heute ist die Wirkungsweise der Akupunktur noch nicht vollständig geklärt.
Was die Wissenschaftler jedoch wissen: Die Nadeln rufen Nervenreize hervor, die die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Rückenmark hemmen. Nach der Nadelung werden mehr körpereigene, schmerzhemmende Endorphine und Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter) produziert, die auf bestimmte Organe wirken und sie wieder harmonisch zusammenarbeiten lassen.

Das Ergebnis einer Akupunktur:

  • Ihre Durchblutung verbessert sich,
  • Ihre Muskulatur entspannt und die
  • Nadeln wirken beruhigend auf Ihr vegetatives System.

Wie funktioniert Akupunktur?

Die Meridiane verbinden verschiedene Organe des Körpers. Es gibt über 500 Akupunkturpunkte, allerdings kommen davon nur etwa 100 zum Einsatz.
Welche Akupunkturpunkte ausgewählt werden, um den Fluss Ihrer Körperenergie zu verändern, entscheiden zwei Hauptuntersuchungen: die Betrachtung Ihrer Zunge und die Prüfung des Pulses an Ihrem Handgelenk.

Sollte sich die Akupunktur zu Ihrer Behandlung eignen, wird eine Reihe von Nadeln aus Silber, Gold oder rostfreiem Edelstahl, die sich in Größe und Stärke unterscheiden, zwischen 3 bis 80 Millimeter tief in Ihre Haut gesetzt. Während der Behandlung liegen Sie ruhig oder Sie sitzen in einer stabilen, entspannten Position. Meistens spüren Sie ein Ziehen oder einen dumpfen Schmerz, wenn die Nadel am Ziel ist.
Die Nadeln bleiben zwischen 10 und 30 Minuten in der Einstichstelle. Je nachdem werden sie dabei vom Therapeuten gedreht, leicht gehoben oder gesenkt, um das Qi anzuregen.

Wann sollte auf Akupunktur verzichtet werden?

Wenden Sie die Heilmethode nicht an bei

  • schweren neurologischen oder psychischen Erkrankungen
  • beeinträchtigter Wahrnehmung von Reizen oder Schmerzen auf der Haut
  • Erkrankungen oder Schädigung der Haut rund um die Nadelungspunkte
  • Menstruationsbeschwerden (nur nach Absprache mit dem Arzt)

Worauf sollte man achten?

  • Die Ausbildung der Akupunktur-Therapeuten ist in Europa nicht einheitlich geregelt. In Deutschland dürfen vor allem Ärzte und Heilpraktiker Akupunktur anwenden. Ein Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme sollte vorhanden sein. Für Ärzte gibt es eine durch die Ärztekammern anerkannte Zusatzausbildung.
  • Nach drei, maximal fünf Sitzungen müsste ein gewisser Fortschritt erkennbar sein. Wenn nicht, brechen Sie die Behandlung ab.
  • Bestehen Sie auf Einwegnadeln, auch Akupunkturpunkte können sich infizieren!
  • Bei Alkohol-, Nikotin- und Ess-Sucht ist Akupunktur anderen Methoden wie Verhaltenstraining unterlegen.

Das zahlt die DAK

Akupunktur bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder bei Knieschmerzen gehört zur umfassenden Schmerztherapie der DAK. Voraussetzung für die Behandlung ist, dass die Schmerzen länger als sechs Monate bestehen. Die DAK legt Wert darauf, dass bei der Akupunktur hohe Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Deshalb dürfen die Leistungen nur von Ärzten mit entsprechender Zusatzausbildung erbracht werden.

Die Entscheidung basiert auf Ergebnissen eines Modellprojektes der DAK zusammen mit anderen Ersatzkassen: So wurde in breit angelegten Studien die Wirksamkeit von Akupunktur zur Behandlung von LWS- und Knieschmerzen über fünf Jahre lang untersucht und eine Überlegenheit zur Standardtherapie festgestellt.

Sie wollen mehr wissen? Zum Beispiel, welche Ärzte infrage kommen? Infos und Beratung erhalten Sie in Ihrer Verknüpfung mit einer internen Seite auf DAK.deDAK-Geschäftsstelle: DAKdirekt 0180 1 325325. 24 Stunden an 365 Tagen - 3,9 Ct./Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom, max. 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen.

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