Gehen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) | Zur Hauptnavigation | Zu weiteren Informationen | Zur Kontaktmöglichkeiten | Zum Seitenanfang

Login für Kunden

Sie sind hier: DAK>> Gesund werden>> Erkrankungen >> Heuschnupfen >> Therapien

Therapien

Die DAK-Arzneimittelexpertin und Apothekerin Dr. Stefanie Schellhammer rät allen Betroffenen, ihre Beschwerden ernst zu nehmen. Denn ohne ärztliche Behandlung kann sich aus dem Heuschnupfen schnell ein chronisches Asthma entwickeln. Doch welche Therapien helfen wirklich?

Hyposensibilisierung und Antihistaminika bringen Linderung

Eine Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie (SIT) genannt, kann in Form einer Spritzenbehandlung oder auch - neu - mithilfe von Tropfen, die auf die Zunge gegeben werden, durchgeführt werden. "Bei der Spritzenbehandlung werden den Patienten allergieauslösende Stoffe unter die Haut gespritzt, zunächst in sehr geringer Dosis in einwöchigen Abständen", erklärt Dr. Schellhammer die Therapie. "Danach wird die Dosis immer weiter gesteigert. Auf diese Weise muss sich das Immunsystem ständig mit den auslösenden Allergenen beschäftigen und gewöhnt sich so langsam an die Stoffe und beginnt diese zu tolerieren." Mit einer Erfolgsrate von über 80 Prozent ist die Hyposensibilisierung besonders bei Pollenallergien erfolgreich. Der größte Teil der Patienten profitiert bereits in der ersten Saison von der Therapie. Zwischen drei und fünf Jahre dauert die Behandlung, die bereits in der heuschnupfenfreien Zeit durchgeführt werden muss. Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat, kann in dieser Saison wenigstens mit Hilfe von Medikamenten seine Beschwerden lindern. "Symptome wie Niesen, Husten und tränende Augen werden durch Antihistaminika gelindert", so die DAK-Expertin. Diese gibt es zum Einnehmen in Form von Tabletten oder Tropfen, aber auch zur lokalen Anwendung als Augentropfen oder Nasenspray. Aber Vorsicht! Diese Medikamente können müde machen. Deshalb ist es ratsam, auf Alkohol zu verzichten, denn Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsvermögen werden drastisch vermindert. Häufig werden auch sogenannte Mastzellstabilisatoren eingesetzt; diese müssen allerdings im Gegensatz zu den Antihistaminika regelmäßig auch bei Beschwerdefreiheit eingesetzt werden, um ihre Wirkung zu entfalten.

weiterführende Links

Servicenavigation

Seite bookmarken bei 
		Linkarena Seite bookmarken bei 
		oneView Seite bookmarken bei alltagz Seite bookmarken bei Mister 
		Wong Seite bookmarken bei del.ico.us