Hilfe bei psychischen Erkrankungen
Psychische Erkrankungen nehmen immer mehr zu und gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Fast jeder zweite Mensch entwickelt mindestens ein Mal in seinem Leben eine relevante psychische Störung. Auffällig ist, dass in den letzten Jahren die Anzahl der Krankkheitstage infolge von psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen stetig angestiegen ist.
Da psychische Erkrankungen in Deutschland erst nach durchschnittlich sieben Jahren richtig diagnostiziert werden, beginnt die richtige Behandlung der eigentlichen Krankheitsursache viel zu spät. Davor liegt oft ein jahrelanger Irrweg durch das Gesundheitssystem, verbunden mit einem ständigem Wechsel von Ärzten, Therapien und Arzneimitteln.
Vermeidbar wäre dies in vielen Fällen durch Früherkennung und Begleitung der DAK-Gesundheitsberater. Auch wenn das soziale Umfeld gestört ist, bietet die DAK Hilfe für eine vollständige Wiedereingliederung sowohl am Arbeitsplatz als auch in der privaten Umgebung. Insbesondere im Anschluss an stationäre Behandlungen bemühen wir uns im Rahmen der "Rückfallprophylaxe" ein stabiles soziales Umfeld zu schaffen.
Schnelle und umfassende Hilfe durch ein kompetentes Netzwerk
Die DAK bietet Ihren Versicherten ein Versorgungsmanagement, das auf einer engen Zusammenarbeit mit Therapeuten, Selbsthilfegruppen, Fachärzten und Rehabilitationseinrichtungen basiert. Unter Einbindung der psychisch erkrankten Versicherten und im Zusammenwirken mit den Netzwerkpartnern entsteht ein individuelles Handlungskonzept, das unmittelbar eine umfassende Hilfestellung bieten soll. Die DAK begleitet den Genesungsprozess, stellt eine optimale Versorgung und Anschlussversorgung sicher, greift bei Bedarf steuernd ein und überprüft die Nachhaltigkeit des Erfolges. Außerdem zeigen die Berater mögliche Behandlungsalternativen auf und motivieren zu mehr Lebensmut. Ziel ist die vollständige Wiedereingliederung der Betroffenen in allen Lebensbereichen.
Initiative Schattenkampf
Die DAK unterstützt die "Initiative Schattenkampf", die es sich zum Ziel gesetzt hat, Aufklärungsarbeit zu bipolaren Störungen zu leisten. Auch unter der Bezeichnung "manisch-depressive Erkrankung" bekannt, handelt es sich um eine Symptomatik, die gerne mit der Diagnose "Depression" verwechselt wird. Die Initiative weist drauf hin, dass eine Unterscheidung der beiden Diagnosen sehr wichtig ist, da beide Erkrankungen völlig unterschiedliche Behandlungen erfordern und nur so Fehlbehandlungen vermieden werden können.
Wenn Sie hierzu nähere Informationen und Adressen haben möchten, besuchen Sie die Website der
Initiative Schattenkampf.
Expertentelefon
Sie wollen mit Fachärzten und Gesundheitsexperten über psychische Erkrankungen sprechen? Dann rufen Sie an: 0180 1 325326 (3,9 Ct./Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom, max. 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen.) Die Experten sind rund um die Uhr erreichbar. Tag für Tag. Natürlich zum Ortstarif.







