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Alternative Heilmethoden

Schon fünf Handgriffe bringen Linderung

Massage

Wenn es Sie irgendwo schmerzt, greifen Sie instinktiv an die schmerzende Stelle, drücken und reiben sie, bis der Schmerz nachlässt. Aus dieser Art der Berührung hat sich eine Heilmethode entwickelt, die zu den ältesten der Welt zählt: die Massage.

Massagen:

  • fördern die Entspannung der Muskulatur
  • lindern Schmerzen bei Hexenschuss, rheumatischen Erkrankungen und tiefen Rückenschmerzen
  • steigern die Durchblutung der Haut und des Bindegewebes
  • helfen bei Narbenbehandlungen
  • beschleunigen die Rehabilitation nach Operationen, Verletzungen des Bewegungsapparates und Lähmungen
  • bessern Fehlatmung, Bluthochdruck, Migräne

Entspannt Körper und Geist

Die ältesten schriftlichen Anweisungen für eine Heilmassage stammen aus China. Das war vor viereinhalbtausend Jahren. Heute wird Ihnen eine Vielzahl verschiedener Massagetechniken angeboten. Doch nachweislich wirksam sind nur diese:

Die klassische Massage – Sie kennen sie vielleicht auch als “schwedische Massage”. Sie wurde im vorigen Jahrhundert von dem schwedischen Heilgymnasten Per Henrik Ling und einem holländischen Arzt namens J. Georg Metzger entwickelt.

Die Reflexzonenmassage – Bei dieser jüngeren Methode, die erst im letzten Jahrhundert entwickelt wurde, werden durch Handgriffe an bestimmten Hautzonen unsere inneren Organe beeinflusst.
Achten Sie darauf, dass Massagen immer von staatlich geprüften Masseuren, Krankengymnasten und Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Andere Methoden sind meistens Mischformen aus der klassischen Massage und fernöstlichen Techniken.

Garantiert mit Wohlfühl-Effekt

Im Wesentlichen besteht die klassische Massage aus fünf Handgriffen:
Die Effleurage – Mit klein- und großflächigen, streichenden Bewegungen nimmt der Therapeut erst einmal Kontakt zu Ihnen auf. Nun folgen Petrissage (Knetung) und Friktion (Reibung). Zunächst wird geknetet, gedehnt und gerollt. So werden das Fettgewebe der Unterhaut und die Muskulatur durchgearbeitet. Die Reibtechnik danach erreicht Muskeln, Sehnen und Bänder, löst Verklebungen und narbige Verletzungsfolgen.

Das Klopfen mit der Handkante (Tapotement) regt das Gewebe an. Vibrationen mit der flachen Hand oder Schüttelungen lindern Schmerzen bei überspannten Muskeln und runden das Ganze ab.

Tipp

Massagen sind nicht zu empfehlen bei

  • Fieber
  • Entzündungen
  • Geschwüren
  • Hauterkrankungen
  • Tumoren
  • Bluterkrankungen
  • Thrombosegefahr
  • frischem Herzinfarkt
  • ausgeprägter Herzschwäche
  • starker Arteriosklerose
  • im Bereich von Arterienverschlüssen
  • akuten Schmerzzuständen im Hals- und Nackenbereich. (Hier darf nie kräftig und hart massiert werden, sondern immer nur zart und vorsichtig!)

Das zahlt die DAK

Für ärztlich verordnete Heilmittel, dazu gehört auch die Massage, übernimmt die DAK die mit den Vertragsbehandlern vereinbarten Gebühren. Die Zuzahlung beträgt 10,00 Euro je Verordnungsblatt (Rezept) und zusätzlich 10 Prozent der Kosten je Anwendung.

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