Kleiner Kopf, großer Schmerz
Kopfschmerzen bei Kindern
Auch Kinder leiden häufig unter Kopfschmerzen: Schon im Vorschulalter sind 20 Prozent betroffen, bis zum Ende der Grundschulzeit mehr als die Hälfte. Die Kleinen haben oft nicht nur quälende Schmerzen, sondern auch keine Lust zum Spielen. Konzentriertes Lernen wird unmöglich.
Eltern sollten aufmerksam hinschauen
Kinder können oft nicht klar beschreiben, was ihnen fehlt. Eltern sollten deshalb genau hinschauen: Kopfschmerzen und Migräne äußern sich häufig auch durch Müdigkeit, Blässe, Bauchweh, Übelkeit oder Erbrechen. Wenn Ihr Kind häufiger Kopfschmerzen hat, führen Sie am besten zusammen ein
Kopfschmerztagebuch. Hier können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Beobachtungen eintragen: Wo genau sitzt der Schmerz? Treten die Beschwerden hauptsächlich in der Schule oder eher in der Freizeit auf? Das gibt Aufschluss über mögliche Schmerzauslöser und hilft außerdem Ihrem Kinderarzt, die Behandlung zu planen und individuell abzustimmen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihrem Kind ohne Rücksprache Medikamente für Erwachsene geben!
Warum haben Kinder Kopfschmerzen?
Experten zufolge leiden Kinder heute häufiger unter Kopfschmerzen, weil sich ihre Lebensumstände verändert haben: Viele bewegen sich zu wenig, schauen viel fern und stehen in der Schule unter Leistungsdruck. Ruhepausen und ausgiebiges Spielen bleiben dabei oft auf der Strecke. Kommen ein volles Programm in der Freizeit oder familiäre Sorgen hinzu, verschärft sich die Situation noch. Ausgelöst werden die Schmerzattacken –insbesondere auch Migräne – zum Beispiel durch Stress, Lärm oder einen unregelmäßigen Schlaf-wach-Rhythmus.
Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern muss man nicht hinnehmen! Erfahren Sie auf der nächsten Seite [2] mehr über gezielte Vorbeugung und Behandlung.
Das Tagebuch für Kopfschmerzen bei Kindern als pdf-Datei.
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