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Heuschnupfen

Die Augen jucken und tränen, die Nase läuft. Ob Hasel, Erle, Heinbuche oder Pappel – bereits im Februar fliegen wieder die ersten Pollen. Für bundesweit rund 16 bis 20 Millionen Heuschnupfenallergiker * beginnt nun die Leidenszeit.
Mediziner vermuten, dass die immer strengere Hygiene das Immunsystem schwächt. Allergien sind eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber körperfremden, eigentlich unschädlichen Substanzen. Der Körper reagiert auf solche Allergen-Substanzen mit einer starken Produktion von Antikörpern. Diese lösen die typischen Symptome aus: Hautjucken, Ausschlag und die Verengung der Atemwege, die zu Atemnot führen kann. Doch: "Nur etwa die Hälfte der Betroffenen ist sich bewusst, an einer Allergie zu leiden", berichtet DAK-Expertin Dr. Waltraud Pfarrer. "Oft werden die Symptome für Anzeichen einer Erkältung gehalten." Meist nicht ohne Folgen, denn aus einem Heuschnupfen kann ohne ärztliche Behandlung zum Beispiel chronisches Asthma werden.

* Quelle: Deutscher Allergie- und Asthmabund

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