Ordnung im Medikamentenschrank mit dem DAK-Hausapotheken-Planer
Inventur für die Hausapotheke
Abgelaufene Medikamente, kleine Fläschchen ohne Beipackzettel und vertrocknete Salbenreste in halb ausgedrückten Tuben: In vielen Haushalten herrscht im Medikamentenschrank ein heilloses Durcheinander. Dabei sollte im Ernstfall das richtige Mittel mit einem Griff zur Hand und nicht zu verwechseln sein. Die DAK hat deshalb einen
DAK-Hausapotheken-Planer (PDF, 82 KB) ,in dem sich alle wichtigen Informationen für mehr Übersicht vermerken lassen:
- alle enthaltenen Medikamente
- Name der Person, für die sie bestimmt sind
- Dosierung
- Verfallsdatum
- die wichtigsten Tipps und Rufnummern für den Notfall
- eine Checkliste zur regelmäßigen Überprüfung des Inhalts
Tipps für Familien
Für Familien ist Übersicht besonders wichtig, denn viele Medikamente für Erwachsene können Kindern schaden. Wer sicher sein will, trägt die Mittel für jedes Familienmitglied einzeln in den Hausapotheken-Planer ein und sortiert sie entsprechend im Schränkchen. Generell gilt: Kleine Kratzer oder harmlose Infekte bewältigen die Kleinen meist ganz ohne Extrapillen oder mit Unterstützung der Hausapotheke. Bei schlimmeren Beschwerden immer erst den Arzt oder Apotheker zurate ziehen.
Tipps für Ältere
Ältere Menschen, die viele verschiedene Arzneimittel einnehmen müssen, sollten ihre Medikamente gemeinsam mit den jeweiligen Einnahmezeiten im Hausapotheken-Planer eintragen und ihn gut sichtbar aufbewahren. So haben sie im Zweifelsfall alle wichtigen Informationen schnell zur Hand. Zusätzlich sollte das Verfallsdatum der Präparate auf dem Planer notiert werden. Dort ist es für schwache Augen besser lesbar als auf kleinen Tablettenschachteln. Auch Angehörige oder Pflegekräfte haben dann schnell den Überblick und können bei der Einnahme helfen.
Tipps für chronisch Kranke
Patienten mit dauerhaften Beschwerden wie Asthma oder Diabetes sind ständig auf ihre Medikamente angewiesen. Diese Mittel sollten daher immer in ausreichender Menge verfügbar sein und griffbereit liegen. Häufig sind die Präparate sehr empfindlich und müssen speziell gelagert werden – unbenutztes Insulin oder Notfallspritzen für Diabetiker beispielsweise werden im Kühlschrank und nicht in der Hausapotheke aufbewahrt. Im Notfall kann der Planer hier Leben retten. Mit einem Verweis auf dem Merkblatt wie ‚Diabetiker-Notfallset im Kühlschrank’ gewinnen Ersthelfer bei einer Unterzuckerung wertvolle Zeit.







