DAK erforscht das starke Geschlecht
Jedes Jahr wertet die DAK die Krankschreibungen von mehr als 2,6 Millionen erwerbstätigen Mitgliedern aus. 2009 wurden außerdem in einer repräsentativen Umfrage das Gesundheitsverhalten von Männern ermittelt, Krankenhausdiagnosen ausgewertet und zahlreiche Gespräche mit Experten geführt.
Ergebnis: Umwelt, Erziehung und Persönlichkeit spielen für das Wohlergehen von Männern eine wesentliche Rolle. So beißen viele Männer nach dem Motto „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ zu lange die Zähne zusammen. Andere greifen unter Stress zu Alkohol und Zigaretten, entwickeln schlechte Essgewohnheiten oder versuchen den Druck durch Aggressionen und riskante Manöver im Straßenverkehr auszugleichen.
Gesundheitsbewusstsein nimmt zu
Doch auch dies belegt die DAK-Untersuchung: Allmählich steigt auch bei Männern das Gesundheitsbewusstsein. Der berufliche Erfolg gilt nicht mehr als alleiniger Schlüssel zum Glück, sondern belegt in der Befragung nur Platz neun. Wichtiger finden Männer geistige Leistungsfähigkeit, Energie und Lebensfreude sowie Familie und Partnerschaft. Gleichzeitig treiben mehr Männer aktiv Sport und achten auf eine gesunde Balance von Job und Privatleben.
"Sorgenkinder" der Prävention
Deutlich im Rückstand ist das starke Geschlecht jedoch beim Thema Vorsorge. Vorsorgeuntersuchungen wie der
Check-up 35 sind zwar vielen ein Begriff, aber nur die Hälfte hat bisher daran teilgenommen. Hier müssen Ärzte und Kassen nach Ansicht der DAK künftig stärker zusammenarbeiten, um Männern eventuelle Ängste und Vorbehalte zu nehmen.







