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Die Fakten

Noch ist völlig unklar, ob die vermeintlichen Leistungssteigerer bei gesunden Menschen überhaupt wirken. Denn die Forschung zu den "Neuro Enhancern" steckt noch in den Kinderschuhen. Fest steht nur: Die Arzneimittel haben teils starke Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen, psychische Störungen und Abhängigkeit. Die Langzeitfolgen sind überhaupt noch nicht absehbar.

Dennoch hält jeder fünfte Deutsche diese Risiken für vertretbar. Vor allem das männliche Geschlecht setzt auf die künstliche Leistungssteigerung: Ein knappes Drittel der Männer, die die betreffenden Wirkstoffe einnehmen, tut dies gezielt zur Verbesserung der beruflichen Leistung. Frauen benutzen Medikamente eher, um ihre Stimmung aufzuhellen. Diese Form des "Job-Dopings" ist keineswegs harmloser: Manche Wirkstoffe können bei andauerndem Gebrauch abhängig machen.

Erfahren Sie mehr zum Doping am Arbeitsplatz:

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