Osteopathie für Säuglinge
Die DAK erweitert ihre Leistungen in der Alternativmedizin: Als erste Krankenkasse beteiligt sie sich bundesweit an den Kosten zur Osteopathie-Behandlungen bei Säuglingen. „Wir reagieren damit auf steigendes Interesse unserer Kunden an dieser Heilmethode“, sagt Dieter Carius, Experte für alternative Heilmethoden bei der DAK. „Viele Babys leiden nach der Geburt an Verspannungen, Fehlhaltungen oder anderen Störungen. Die Schulmedizin stößt bei der Behandlung oft an ihre Grenzen." Denn die Symptome sind nicht immer eindeutig und reichen von Schreiattacken, Verdauungs- und Schlafproblemen bis zu schiefer Kopfhaltung. Eltern suchen dann häufig Hilfe beim Osteopathen, der nach einem ganzheitlichen Ansatz vorgeht und durch verschiedene Grifftechniken versucht, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
„Funktionale Störungen, die nicht von selbst ausheilen, bleiben ohne osteopathische Behandlung oft jahrelang bestehen und beeinflussen die motorische und seelische Entwicklung des Kindes“, sagt Carius. Die DAK erstattet deshalb die Kosten für den osteopathischen Erstcheck für alle DAK-familienversicherten Säuglinge im ersten Lebensjahr. Bei weiteren notwendigen Behandlungen rechnen Sie als Patient direkt mit dem Arzt ab. Dabei wendet der Arzt bei der Abrechnung einen maximalen Steigerungsfaktor von 2,0 an.
Die behandelnden Osteopathen müssen Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM) sein. Die DGOM ist eine der führenden ärztlichen Organisationen für Osteopathie. Geplant ist nach und nach alle Ärzte der DGOM mit einem Diplom in Osteopathie in den Vertrag aufzunehmen.
Alle weiteren Informationen zur Osteopathie-Behandlungen bei Säuglingen finden Sie
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