DAK-Studie: Junge Asthmatiker
Junge Asthmatiker, die am DAK-Gesundheitsprogramm für Atemwegserkrankungen teilnehmen, sind im Vorteil.
Kinder und Jugendliche, die unter Asthma leiden und selbst zu Experten ihrer Erkrankung werden, sind besser auf Anfälle vorbereitet und fördern den Therapieerfolg. Das ist das Ergebnis einer aktuellen DAK-Studie. Mitentscheidend dafür ist ein gutes Coaching der Eltern und Patienten durch den Arzt in Sachen Inhalationstechniken, Umgang mit Medikamenten und Verhalten bei Asthma-Anfällen.
Für die Studie hat das Berliner IGES Institut im Auftrag der DAK mehr als 1300 Eltern asthmakranker Kinder und Jugendliche befragt.
Dabei stellte sich heraus, dass Kinder und Jugendliche, die durch die Teilnahme am DAK-Gesundheitsprogramm selbst zu Experten ihrer Asthma-Erkrankung werden, besser auf Anfälle vorbereitet sind und dadurch den Behandlungserfolg fördern. Etwa 60 Prozent der gut Informierten fühlen sich einer Notfallsituation gegenüber gewappnet – bei schlecht Informierten waren es nur knapp 25 Prozent. Auch bei der Vermeidung von Notfällen wirkt Aufklärung.
Die DAK unterstützt das Selbstmanagement und die ärztliche Therapie von chronisch Kranken durch die Gesundheitsprogramme (DMP). Die darin betreuten DAK-versicherten Kinder und Jugendlichen erhalten regelmäßige Informationen, ihnen steht eine spezielle Asthma-Expertenhotline zur Verfügung und sie können an altersgerechten Patientenschulungen teilnehmen. Der Studie zufolge sind die kleinen Patienten in vielfältiger Hinsicht im Vorteil: sie nehmen doppelt so häufig an Schulungen teil, lassen sich regelmäßiger beim Arzt checken und werden intensiver aufgeklärt und beraten.
Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne informiert die DAK aktuell alle DMP-zugelassenen Haus- und Fachärzte (einschließlich Pädiatrie und Pneumologie) über die Studienergebnisse und die Vorteile des DAK-Gesundheitsprogramms für Asthma bronchiale.
Die komplette Studie steht Ihnen als Download hier zur Verfügung:









