Zeckenlähmung
Die Zeckenparalyse wird durch Bestandteile des Zeckenspeichels ausgelöst. Während des Stichs geben die Tiere verschiedene Substanzen mit ihrem Speichel in die Wunde ab. Darunter sind auch Nervengifte, die bei einigen Arten zur sog. aufsteigenden Zeckenlähme führen können. In Europa ist diese Erkrankung relativ selten, sie tritt in Nordamerika und Australien häufiger auf. Neben den Menschen sind besonders Nutztiere (Rinder und Schafe) betroffen, bei denen es z.T. zu erheblichen Verlusten kommen kann.
Die Inkubationszeit beträgt 4-7 Tage.
Symptome sind Lähmungserscheinungen der Beine, später der Arme. Ist die Atemmuskulatur betroffen, so kann die Zeckenlähme auch zum Tod führen. Nachdem die Zecke entfernt wurde gehen die Symptome allerdings in der Regel innerhalb weniger Tage zurück.
Die Diagnose erfolgt anhand der Symptome nach Zeckenstich.
Schutz: Zeckenschutz bzw. sofortiges Entfernen der Zecke.
© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2009
http://www.crm.de








