Zeckenbisse
Zwischen April und November ist Zecken-Saison. Jetzt ist Vorsicht geboten, vor allem beim Zelten oder Wandern in unseren Wäldern. Denn mit einem Biss können Zecken die Krankheiten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose auf den Menschen übertragen. Zecken, die das gefährliche FSME-Virus in sich tragen, kommen allerdings nur in manchen Gegenden vor. Hierzu zählen in Deutschland bestimmte Gebiete in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern. Auch aus den meisten Nachbarländern, wie zum Beispiel Österreich, Polen und Ungarn, werden FSME-Infektionen gemeldet.
Wer in gefährdete Gebiete reist und sich lange im Freien aufhält, sollte sich vor dem Urlaub impfen lassen. Wesentlich häufiger als eine FSME-Infektion ist die Lyme-Borreliose. Sie kann von Zecken nicht nur in bestimmten Regionen, sondern im ganzen Bundesgebiet übertragen werden. Gegen diese Krankheit gibt es keine Impfung. Aber sie lässt sich, rechtzeitig entdeckt, mit Antibiotika behandeln.
Ein Tipp zur Vorbeugung: Versuchen Sie Zeckenbisse zu vermeiden, indem Sie immer Kleidung tragen, die den ganzen Körper bedeckt. Entdecken Sie dennoch eine Zecke, entfernen Sie sie sofort. Das gelingt am besten, indem Sie das Tierchen schnell herausziehen, zum Beispiel mit einer Pinzette oder Zeckenzange. Suchen Sie vorsichtshalber einen Arzt auf. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an eine DAK-Geschäftsstelle in Ihrer Nähe.








