Urlaubsflair für zu Hause
Mediterran genießen - Urlaubsküche für zu Hause
Bauernsalat, Gemüse-Pasta mit Muscheln, Couscous mit orientalisch abgeschmecktem Sommergemüse – weckt das bei Ihnen Urlaubserinnerungen? Grämen Sie sich nicht. Die Ferien sind zwar vorbei, aber warum importieren Sie nicht einfach die leckeren Speisen aus den Urlaubsländern nach Deutschland und zaubern so ein wenig Urlaubsflair auf Ihren Teller? Und was im Süden Europas auf den Tisch kommt, schmeckt nicht nur gut, sondern ist häufig auch gesünder als unsere Ernährung. Viel frisches Gemüse, Fisch, bestes Olivenöl und Knoblauch können vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Eine vitaminreiche, fettarme und ausgewogene Ernährung senkt das Risiko, an Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken. Wer mediterrane Rezepte fettarm zubereitet, lebt also gesünder.
Das A und O der Mittelmeerküche ist dabei Olivenöl. Oliven und das daraus gewonnene Öl gehören seit Jahrhunderten zum täglichen Speiseplan der Mittelmeervölker. Es kann zum Braten und Dünsten, aber auch für Soßen und Salate verwendet werden. Achten Sie aber auf den Hinweis kaltgepresst, denn diese Öle sind besonders aromatisch und wertvoll. Ein weiterer wichtiger Bestandteil mediterraner Küche ist auch der Balsamico-Essig. Die süß-saure Würzmischung passt besonders gut zu Salaten, Gemüse, Fleisch und Fisch. Duftende Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Basilikum und Thymian, frische Zitronen und Knoblauch regen Appetit und Verdauung ebenfalls an.
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Musik aufdrehen und los!
Flamenco, Bauchtanz, Tango und Square Dance lassen Urlaubsflair aufkommen. Tanzen bringt nicht nur Spaß. Es hält auch körperlich fit und baut Stress ab. Tanzen stärkt das Herz, den Kreislauf und die Lungen. Ein eineinhalb minütiger Quickstepp entspricht den körperlichen Anstrengungen eines 400 Meter Laufs in der Leichtathletik. Außerdem beugt Tanzen Haltungsschäden vor und stärkt die Gelenke. Tanzen ist also eine echte Alternative zu Ausdauersportarten. Ein regelmäßiges Training zweimal pro Woche hat den besten Effekt und ist eine optimale gesundheitliche Prävention. Legen Sie also einfach los, solange Sie noch in Urlaubslaune sind:
Flamenco: Hoch die Füße: Grundsätzlich kann jeder, der keine Hüft- oder Knieprobleme hat, den andalusischen Tanz erlernen. Durch die Balancearbeit werden Rücken und Nacken mobiler und kräftiger. Die Fußtechnik bewirkt, dass man eine schöne Bein- und Fußmuskulatur erhält. Außerdem wird die Körperhaltung verbessert.
Bauchtanz: Sanfte Kreise: Kreisende Hüften und schüttelnde Schultern – immer mehr Frauen schwingen ihr Becken nach dem Rhythmus orientalischer Klänge. Tanzfiguren wie "Schimmy", "Hipp-Hopp" oder Hüftkreisen trainieren auf sanfte Weise den ganzen Körper. Die Muskeln an Bauch, Po und Hüften werden durch die Beckenbewegungen gestärkt. Die intensive Beinarbeit strafft die Muskulatur der Füße, Waden und Oberschenkel. Der rückenfreundliche Tanz eignet sich für Frauen jeden Alters.
Square Dance: Spaß im Quadrat: Square Dance ist ein Volkstanz aus den USA. Hier tanzt man nicht im klassischen Sinne, sondern bewegt sich mit schnellen Schritten von einer Formation zur nächsten. Dabei können an einem Tanzabend bis zu acht Kilometer zurückgelegt werden. Mit Square Dance kommt der Kreislauf gut in Schwung. Außerdem ist die Verletzungsgefahr extrem gering.
Afro-Tanz: Der mit den Trommeln tanzt: Der Afro-Tanz basiert auf traditionellen Tänzen aus Westafrika und wird immer von Trommeln begleitet. Der Afro-Tanz ist ein echtes Ganzkörpertraining. Neben einer deutlichen Haltungsverbesserung kann man gezielt Kraft, Ausdauer und Flexibilität aufbauen sowie das allgemeine Körpergefühl verbessern.
Salsa: Quick-quick-slow: Salsa tanzen ist sexy, elegant und gesund. Salsa steht für mehrere Musikstile aus Kuba und den afroamerikanischen Karibikregionen. Charakteristisch für den Tanz sind kleine Schritte, schnelle Hüftschwünge und viele Armbewegungen. Bei einer Stunde Salsa verbrennt der Körper bis zu 300 Kalorien. Salsa tanzen ist ein gutes Training für Herz und Kreislauf. Außerdem stärkt es die Knochen und beugt so Osteoporose vor.
Rückkehr ohne Blues
Der Sommerurlaub ist vorbei und der Alltag hat einen wieder fest im Griff. Dieser Gedanke schlägt vielen Menschen auf die Stimmung. Die ersten Tage nach den Ferien empfinden viele von ihnen als eine einzige Qual. Sie sind müde, antriebslos, schlafen schlecht und haben mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Als Post Holiday Syndrom bezeichnen Psychologen dieses Krankheitsbild. Lange hat man sich auf den Urlaub gefreut, der dann wieder vorbei ist. Und der nächste Urlaub ist noch in weiter Ferne. „Um dem Blues nach dem Urlaub erst überhaupt keine Chance zu geben, ist es beispielsweise wichtig, nicht direkt vom Flughafen an den Schreibtisch zu hetzen“, rät DAK-Experte und Diplom-Psychologe Frank Meiners. „Zwei oder drei freie Tage sollten schon zwischen Urlaubsende und Arbeitsbeginn liegen. Im Idealfall beginnt man an einem Mittwoch oder Donnerstag, damit das Wochenende nicht zu weit entfernt ist.“
Meistens dauert es einige Tage, bis das Leben wieder seinen gewohnten Gang geht. Im Übrigen gilt für alle Menschen mit einem Post Holiday Syndrom: Nehmen Sie Gewohnheiten aus dem Urlaub einfach mit zur Arbeit. Eine Muschel vom Lieblingsstrand in der Schreibtischschublade, schöne Fotos auf dem Schreibtisch oder als Bildschirmhintergrund am PC können helfen, dass man im Büro ein wenig länger in Urlaubsstimmung bleibt und in schönen Erinnerungen schwelgen kann. „Legen Sie zwischendurch immer wieder kleine Pausen ein. Das senkt den Stresspegel erheblich“, rät DAK-Diplompsychologe Frank Meiners. „Wichtig ist, nicht sofort wieder in den alten Trott zu verfallen, sondern lieb gewonnenen Gewohnheiten aus dem Urlaub treu zu bleiben.“ Wenn Urlauber mittags ihre Zeit mit Lesen verbracht haben, können sie auch weiterhin in der Mittagspause schmökern. So lebt es sich gelassener und die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen des Alltags können leichter bewältigt werden.
Die gesunde Urlaubsküche können Rückkehrer ebenfalls in ihren Alltag integrieren. Gerade typische Mittelmeergerichte sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Der Grund: Frisches Gemüse, Fisch und Olivenöl haben einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel. „Essen Sie in der Mittagspause doch einmal einen leckeren Salat beim Italiener oder Griechen,“ empfiehlt DAK-Expertin und Diplom-Ökotrophologin Silke Willms. „Ein Espresso danach, ein Stück Kokosnuss oder Wassermelone schmecken ebenfalls nach Sonne und Meer.“
Auf andere typische Ferienerlebnisse müssen Rückkehrer ebenfalls nicht verzichten: „Wer in den schönsten Wochen des Jahres am Strand gejoggt ist oder sich von Flamenco, Sirtaki oder orientalischen Bauchtanz hat inspirieren lassen, kann sein neues Hobby auch daheim in den Alltag einbauen“, erläutert DAK-Sportexperte Uwe Dresel. „Zweimal pro Woche Sport reicht schon aus, um das Wohlbefinden zu steigern.“ Insgesamt gilt: Werden Sie aktiv, damit der Erholungseffekt nicht so schnell verblasst wie die Sonnenbräune.








