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Sri Lanka

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Stand: 18.05.2012

Die nachstehenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über notwendige und sinnvolle Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge bei einer Reise in dieses Land.

Klima

Tropisches Monsunklima mit ganzjährig hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit; im Südwesten Regenzeit von Mai bis September, im Norden und Osten ausgeprägte Trockenzeit von mehreren Monaten, an der Ostküste unregelmäßige Niederschläge von Dezember bis Februar; durchschn. Temp. in Colombo ganzjährig um 27° C

Einreise-Impfvorschriften

Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben

Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

Gelbfieber-Impfbescheinigung erforderlich bei Einreise aus:

Angola · Äquatorialguinea · Argentinien · Äthiopien · Benin · Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi · Ecuador · Elfenbeinküste · Franz. Guayana · Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau · Guyana · Kamerun · Kenia · Kolumbien · Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali · Mauretanien · Niger · Nigeria · Panama · Paraguay · Peru · Ruanda · Senegal · Sierra Leone · Sudan · Suriname · Togo · Trinidad & Tobago · Tschad · Uganda · Venezuela · Zentralafr. Republik

Qualifizierte Beratungsstellen

http://www.crm.de/impfstellen.html

Empfohlener Impfschutz

Empfohlener Impfschutz.
ImpfschutzReisebedingung 1Reisebedingung 2Reisebedingung 3
Tetanusxxx
Diphtheriexxx
Hepatitis Axxx
Typhusxxx
Hepatitis Bx

Tollwutx

Jap. Enzephalitisx


Reisebedingung 1:

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A  Typhus  Hepatitis B  Tollwut  Jap. Enzephalitis 

Reisebedingung 2:

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A  Typhus 

Reisebedingung 3:

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A  Typhus 

Wichtiger Hinweis:

Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.

Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik "Kostenerstattung" (www.crm.de/krankenkassen).

Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).

Qualifizierte Beratungsstellen

http://www.crm.de/rgi/beratungi.htm

Malaria

Risiko:

  • ganzjährig

  • mittleres Risiko in den nördlichen, östlichen und zentralen Landesteilen, am höchsten im NW

  • geringes Risiko Risiko im SW mit den meisten Touristikgebieten

  • sehr geringes Risiko bzw. kein Risiko in den Distrikten Colombo, Galle, Gampaha, Kalutara, Matara und Nuwara Eliya, Kandy und Umland

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)

  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).

  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.

  • Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.

  • Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)

Ergänzend ist die Mitnahme von Anti-Malaria-Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung (Stand-by-Behandlung) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Behandlung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

Mückenschutz

http://www.crm.de/rgi/beratungm.htm

Ratschläge zur Reiseapotheke

Denken Sie daran, eine Reiseapotheke mitzunehmen, damit sie für leichtere Erkrankungen und kleinere Notfälle gerüstet sind.

Folgendes sollten Sie auf Reisen immer dabei haben: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Je nach Reiseland und Reiseziel können weitere Medikamente (z.B. zur Malariavorsorge) oder Hilfsmittel (z.B. Spritzen) sinnvoll sein.

Nicht vergessen: Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen!

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Aktuelle Meldungen

Chikungunya (CHIC), Dengue (DEN): Beide Arbovirosen sind in Sri Lanka endemisch. Mit einem Übertragungsrisiko ist landesweit zu rechnen, insbesondere während und nach der Monsunregenzeit. Von Januar bis Mitte April wurden bereits 10.042 DEN-Erkrankungen und 42 Todesfälle registriert. Wie auch in den vergangenen Jahren treten die meisten Erkrankungen im Westteil des Landes (einschließlich der Hauptstadt Colombo) auf. Im gesamten Jahr 2011 gab es etwa 28.140 gemeldete Erkrankungen und 185 Todesfälle. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.

Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor. 2011 sind mindestens 31 Menschen an der Infektion gestorben, 2010 gab es 59 menschliche Todesfälle an Tollwut. Risikoreisende sollten geimpft sein.

Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit, Cholera wurde seit längerer Zeit nicht mehr gemeldet. Hygiene beachten.

Medizinische Versorgung: Außerhalb der Großstädte und Touristikzentren ist mit erheblichen Engpässen bei der ärztlichen und medikamentösen Versorgung zu rechnen. Adaequate Ausstattung der Reiseapotheke (Zollbestimmungen beachten, Begleitattest ratsam), Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung des Rettungsrückflug-Risikos für Notfälle dringend empfohlen.

Botschaften

Für Deutschland zuständige Vertretung:

Botschaft

Niklasstraße 19, 14163 Berlin

Tel.: 030 - 80 90 97 49

Fax: 030 - 80 90 97 57

E-Mail: info@srilanka-botschaft.de

URL: http://www.srilanka-botschaft.de


Deutsche Vertretung:

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

40, Alfred House Avenue, Colombo 3

Tel.: 0094 11 - 258 04 31

Fax: 0094 11 - 258 04 40

E-Mail: info@colombo.diplo.de

URL: http://www.colombo.diplo.de


Quelle:

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

http://www.diplo.de

Nicht vergessen: Auslandskrankenversicherung

Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.

Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.

Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.

Beratungsstellen

Wir empfehlen grundsätzlich, sich vor einer Reise aktuell, kompetent und individuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen:

Apotheken mit qualifizierter Reise-Gesundheits-Beratung (nach Postleitzahlgebieten)

http://www.crm.de/apothekenasp/apotheken.html

Impfstellen und Ärzte mit Spezialsprechstunde Reisemedizin (nach Postleitzahlgebieten)

http://www.crm.de/rgi/adressen.htm
< p>Die Angaben in diesem Informationssystem wurden nach bestem Wissen und sorgfältiger Recherche zusammengestellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2012

http://www.crm.de

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