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Sexualkontakte

Unter dem Sammelbegriff STD (= Sexually Transmitted Diseases) werden neben den klassischen Geschlechtskrankheiten alle anderen hauptsächlich durch Intimkontakte übertragbare Erkrankungen wie Hepatitis B, AIDS, Herpes genitalis, aber auch Filzläuse und Krätze verstanden.

Alle Risiken zum Erwerb einer STD hängen vom individuellen Verhalten ab. Die einzigen Wege, jedes Risiko zu vermeiden, sind komplette Abstinenz oder eine monogame Beziehung zu einem vollkommen treuen Partner.

Besteht der Verdacht , daß eine Ansteckung erfolgt ist, ist das Aufsuchen medizinischer Hilfe dringend anzuraten. Eine Selbstdiagnose und -therapie birgt immer die Gefahr der Verkennung der tatsächlich vorhandenen Risiken. So liegen zum Beispiel oft Doppelinfektionen vor, von denen eine eventuell nur über Bluttests festgestellt werden kann. Auch muß das richtige Mittel bis zur Ausheilung der Infektion gegeben werden.

Prostituierte in Ostafrika und Südostasien haben STD-Infektionsraten, die teilweise deutlich über 85% liegen. Obwohl nicht jeder einzelne Kontakt automatisch die Übertragung einer Infektion mit sich bringt, ist das Risiko bei Kontakt mit Prostituierten hoch. Sollten sich sexuelle Kontakte ergeben  oder aktiv gesucht werden ist die Verwendung von Kondomen unbedingt zu empfehlen. Ein intaktes Kondom kann eine Ansteckung mit HIV-Viren verhindern und senkt das Risiko einer Gonorrhöe bzw. einer Syphilis auf ein Zehntel.

Oft lassen die Anfangssymptome einer STD mit oder ohne Behandlung nach einigen Wochen nach, was eine Abheilung vortäuschen kann. Der Betroffene ist in dieser Zeit jedoch selbst gefährdet und auch weiter ansteckend. Paare, bei denen ein Partner nicht oder nur unzureichend behandelt wurde, können einander immer wieder neu anstecken. Darüber hinaus ist es nach dem Gesetz strafbar, wenn jemand seinen Sexualpartner wissentlich infiziert.

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