Pest
Die Pest ist eine bakterielle Erkrankung von Nagetieren (z.B. Ratten). Über Flöhe dieser Nager wird der Erreger, Yersinia pestis, auf den Menschen übertragen. Ist der Mensch infiziert kann die Infektion auch über Tröpfchen oder Kontakt mit infiziertem Material von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Bei Menschen ruft der Erreger eine schwere Krankheit hervor, die nicht selten tödlich verläuft und sehr ansteckend ist. Man unterscheidet 2 Formen: die Beulenpest und die Lungenpest. In einigen Gebieten der Welt gibt es noch Naturpestherde, wie zum Beispiel in Tansania, Madagaskar, Teilen der USA und in der Mongolei.
Die Inkubationszeit beträgt 2-6 Tage. Dann beginnt die Krankheit plötzlich mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl. Bei der Beulenpest entwickelt sich eine Schwellung der Lymphknoten und Knoten in der Haut, die Pestbeulen (Bubonen), die sehr schmerzhaft sind. Da die Bakterien auch Gifte produzieren, die das Herz schädigen, kommt es oft zu Herzrhythmusstörungen. Auch das Bewustsein ist getrübt.
Die Lungenpest verläuft noch dramatischer mit Atemnot und Husten, und führt unbehandelt sehr schnell zum Tod.
Die Diagnose wird durch den Nachweis der Bakterien gestellt.
Schutz: In Endemiegebieten Schutz vor Flöhen, Kontakt mit infizierten Menschen meiden.
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