Muschelvergiftung, paralytische
Muscheln sind sog. Filtrierer, sie ernähren sich von Kleinstlebewesen, die sie aus dem Wasser filtern. Einige dieser Kleinstlebewesen, die Dinoflagellaten, können Gifte (Saxitoxin, Gonyautoxine) produzieren, die sich dann in den Muscheln anreichern und beim Menschen Nervenlähmungen bis hin zur Atemlähmung hervorrufen können. Die Beschwerden treten meist innerhalb weniger Stunden auf und erreichen nach 12 Stunden ihren Höhepunkt, bevor sie meist von selbst wieder abklingen. Muschelvergiftungen treten oft im Zusammenhang mit einer Algenpest auf.
Schutz: Örtliche Warnhinweise beachten, Verzehr von Schalentieren meiden.
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