Loa-Loa
eine subkutane Filariose
Hierbei handelt es sich um einen 3-7 cm langen, fadenförmigen Rundwurm, der unter der Haut (selten auch in inneren Organen und im Gehirn) umherwandert ("Wanderfilarie") und zu vorübergehenden, teigigen Schwellungen mit Spannungsgefühl und Juckreiz führt, die nacheinander an verschiedenen Körperregionen (meist Arme, Gesicht) auftreten können. Gelegentlich wird der Wurm unter der Haut oder im Auge sichtbar. Er produziert viele kleine Larven (Mikrofilarien), die tagesperiodisch mit einem Gipfel zwischen 12 und 2 Uhr mittags ins Blut gelangen und von tagaktiven Bremsen aufgenommen werden, die die Krankheit weiterverbreiten. Betroffen sind vorwiegend Einheimische. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Frühestens 6 Monate nach der Infektion kann man Mikrofilarien im Blut antreffen. Die Diagnose wird über den Antikörpernachweis im Blut gestellt, oder über den Nachweis der Mikrofilarien (12 Uhr mittags) im Blut.
Schutz: Mückenschutz ist die einzig mögliche Präventionsmaßnahme.
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