Leishmaniase, viszerale
Die "viszerale Leishmaniasis" wird durch eine Leishmanienart hervorgerufen, die die inneren Organe befällt. Die Krankheit beginnt schleichend. Es kommt zu Fieber, Leber- und Milzvergrößerung, Gewichtsverlust und allmählichem Kräfteverfall. Unbehandelt führt diese Krankheit zum Tod. Besonders gefährdet sind Menschen mit schlechter Immunabwehr. Reservoir für die Erreger sind kranke Menschen, Hunde, Nager, u.s.w. von denen die Übertragung durch die nachtaktiven Mücken erfolgt. Die Inkubationszeit kann mehrere Monate betragen. Die Diagnose wird durch den Parasitennachweis im Knochenmark oder in der Milz, und über den Antikörpernachweis im Blut gestellt.
Schutz: Mückenschutz nachts ist in Endemiegebieten (Mittelmeerraum, Afrika, Asien, Amerika) die wirksamste Prävention.
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