Kyasanur Forest Disease
KFD
Bei der Kyasanur Forest Disease (KFD) handelt es sich um eine akute Virusinfektion von Menschen und Affen im Westen Indiens (Region Mysore) und NO-Pakistan (Rawalpindi). Das natürliche Erregerreservoir sind kleine Nager, von denen es durch Zecken auf den Menschen übertragen wird. Im Endemiegebiet sind zumeist Kinder betroffen. 3-8 Tage nach der Infektion tritt plötzlich schwere grippeartige Symptomatik mit hohem Fieber, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen auf. Häufig sind auch Husten und Bauchschmerzen, manchmal besteht ausgeprägte Lichtscheu und stark erhöhte Schmerzempfindlichkeit der Haut. Bei schwerer Verlaufsform kommt es nach einigen Tagen zu genereller Blutungsneigung. Insgesamt sterben etwa 5% der Betroffenen.
Die Diagnose erfolgt über Anzucht des Virus oder Antikörpernachweis im Blut.
Schutz: Im Epidemiefall meiden der betroffenen Region. Falls sich eine Einreise nicht umgehen lässt, ist Zeckenschutz (Kleidung) unerlässlich.
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