Kugelfisch-Vergiftung
Kugelfische gibt es in allen warmen Meeren, in SO-Asien auch in Flüssen. In ihnen reichert sich ein Gift (Tetrodotoxin) an, das beim Kochen nicht zerstört wird. Beim Verzehr dieser Fische kommt es beim Menschen in Abhängigkeit von der Menge des aufgenommenen Giftes zu Lähmungserscheinungen, die von leichtem Kribbeln im Mundbereich über Ausfälle größerer Nervenareale bis hin zur Atemlähmung mit möglicher Todesfolge variieren. Nach etwa 24 Stunden sind diese Vergiftungserscheinungen rückläufig.
Die Diagnose wird klinisch gestellt.
Schutz: Kein Verzehr von Kugelfischen. Ausnahme: lizenzierte Restaurants in Japan.
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