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Jemen

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Stand: 11.05.2012

Die nachstehenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über notwendige und sinnvolle Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge bei einer Reise in dieses Land.

Klima

Wüstenklima mit hoher Luftfeuchtigkeit an der Küste, im Gebirge kühler; durchschn. Temp. in Sanaa im Januar 14° C, im Juli 22° C, in Aden 25 bzw. 33° C.

Einreise-Impfvorschriften

Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben

Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

Gelbfieber-Impfbescheinigung erforderlich bei Einreise aus:

Angola · Äquatorialguinea · Argentinien · Äthiopien · Benin · Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi · Ecuador · Elfenbeinküste · Franz. Guayana · Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau · Guyana · Kamerun · Kenia · Kolumbien · Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali · Mauretanien · Niger · Nigeria · Panama · Paraguay · Peru · Ruanda · Senegal · Sierra Leone · Sudan · Suriname · Togo · Trinidad & Tobago · Tschad · Uganda · Venezuela · Zentralafr. Republik

Qualifizierte Beratungsstellen

http://www.crm.de/impfstellen.html

Empfohlener Impfschutz

Empfohlener Impfschutz.
ImpfschutzReisebedingung 1Reisebedingung 2Reisebedingung 3
Tetanusxxx
Diphtheriexxx
Hepatitis Axxx
Poliox

Cholerax

Hepatitis Bx

Tollwutx


Reisebedingung 1:

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A  Polio  Cholera  Hepatitis B  Tollwut 

Reisebedingung 2:

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A 

Reisebedingung 3:

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A 

Wichtiger Hinweis:

Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.

Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik "Kostenerstattung" (www.crm.de/krankenkassen).

Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).

Qualifizierte Beratungsstellen

http://www.crm.de/rgi/beratungi.htm

Malaria

Risiko:

  • ganzjährig, verstärkt September-Februar

  • mittleres Risiko im Tiefland unterhalb 2000 m September - Februar und nach Regenperioden

  • geringes Risiko in den übrigen Monaten und in Trockenzeiten, sowie auf der Socotra-Insel in der Arabischen See

  • Höhenlagen (Sanaa) gelten als malariafrei

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)

  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).

  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.

  • Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.

  • Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)

Ergänzend ist die Mitnahme von Anti-Malaria-Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung (Stand-by-Behandlung) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Behandlung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

Mückenschutz

http://www.crm.de/rgi/beratungm.htm

Ratschläge zur Reiseapotheke

Denken Sie daran, eine Reiseapotheke mitzunehmen, damit sie für leichtere Erkrankungen und kleinere Notfälle gerüstet sind.

Folgendes sollten Sie auf Reisen immer dabei haben: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Je nach Reiseland und Reiseziel können weitere Medikamente (z.B. zur Malariavorsorge) oder Hilfsmittel (z.B. Spritzen) sinnvoll sein.

Nicht vergessen: Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen!

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Aktuelle Meldungen

Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Cholera tritt sporadisch auf, Ausbrüche werden aktuell nicht gemeldet. Polio durch Wildvirus Typ 1 ging nach Reimport aus dem Sudan im Februar 2005 mit landesweit 478 Erkrankungen erneut in Zirkulation. Nach flächendeckenden Impfkampagnen wurde 2006 nur noch 1 Fall entdeckt, seither keiner. Hygiene und Impfschutz gegen Polio weiterhin beachten.

Sicherheitslage: Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Jemen. Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Es bestehen erhebliche Risiken durch interne Konflikte, terroristische Anschläge und Stammeskonflikte, die in einzelnen Landesteilen immer wieder aufflammen. Für deutsche Staatsangehörige gilt daher unverändert, dass sie sich nicht in Jemen aufhalten sollten. Die deutsche Botschaft in Sanaa ist seit dem 31. Januar 2012 wiedereröffnet und ist nur mit einem begrenzten Stab besetzt. Sie kann nur in dringenden Notfällen konsularische Hilfestellung leisten. Anfragen zu Jemen können an das Auswärtige Amt Berlin, Telefon (030) 5000-0 gerichtet werden (www.auswaertiges-amt.de).

Die medizinische Versorgung im Land ist unzureichend. Reiseapotheke entsprechend ausrüsten. Versicherungsschutz für Rückführung bedenken.

HIV-Test: Für Langzeitaufenthalte wird ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt.

Botschaften

Für Deutschland zuständige Vertretung:

Botschaft

Budapester Strasse 37, 10787 Berlin

Tel.: 030 - 89 73 05 0

Fax: 030 - 89 73 05 62

E-Mail: info@botschaft-jemen.de

URL:www.botschaft-jemen.de


Deutsche Vertretung:

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Near Hadda Road/Outer Ring Road, Sanaa

Tel.: 00967 1 - 41 31-74 / -77 / -78

Fax: 00967 1 - 41 31 79

E-Mail: info@sanaa.diplo.de

URL: http://www.sanaa.diplo.de


Quelle:

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

http://www.diplo.de

Nicht vergessen: Auslandskrankenversicherung

Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.

Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.

Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.

Beratungsstellen

Wir empfehlen grundsätzlich, sich vor einer Reise aktuell, kompetent und individuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen:

Apotheken mit qualifizierter Reise-Gesundheits-Beratung (nach Postleitzahlgebieten)

http://www.crm.de/apothekenasp/apotheken.html

Impfstellen und Ärzte mit Spezialsprechstunde Reisemedizin (nach Postleitzahlgebieten)

http://www.crm.de/rgi/adressen.htm

Die Angaben in diesem Informationssystem wurden nach bestem Wissen und sorgfältiger Recherche zusammengestellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2012

http://www.crm.de

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