Influenza, Neue
"Schweinegrippe" (englisch: Swine Influenza) ist der Sammelbegriff für Erkrankungen durch Influenza-Viren bei Schweinen. Die seit langer Zeit bekannte, weltweit auftretende Tierseuche bleibt in der Regel auf Schweine beschränkt. Grippe-Viren des Subtyps A/H1N1 wurden bereits 1930 in Schweinen nachgewiesen und treten regelmäßig in den USA auf.
Ende April 2009 wurden zunächst aus Mexiko und den USA vermehrt Grippe-Erkrankungen bei Menschen gemeldet, die durch das Influenza-Virus A (H1N1) verursacht wurden. Diese Grippewelle hat sich relativ schnell nahezu weltweit ausgebreitet. Es handelt sich um einen neuen Erreger, der von Mensch zu Mensch über Tröpfchen, z.B. beim Sprechen oder Husten, übertragbar ist und in seiner Erbinformation Teile von Influenzaviren des Typs A vom Schwein, vom Menschen und von Vögeln aufweist.
Die Symptome der neuen Grippe ähneln denen der saisonalen menschlichen Grippe: Fieber, Halsschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie Husten und Schnupfen. Zur Behandlung der Erkrankung kommen antivirale Medikamente zum Einsatz, die frühzeitig eingenommen werden sollten.
Schutz: Seit Ende Oktober 2009 kann gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Die Impfung gegen die saisonale Grippe schützt vor dieser Form der Grippe wahrscheinlich nur unvollständig oder überhaupt nicht. Häufiges Händewaschen und das Fernhalten der Hände von Mund, Nase und Augen schützen vor dem Eindringen der Erreger über die Schleimhäute. Der Verzehr von Schweinefleisch ist unbedenklich, wenn dieses durchgegart ist.
© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2009
http://www.crm.de








