Gehen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) | Zur Hauptnavigation | Zu weiteren Informationen | Zur Kontaktmöglichkeiten | Zum Seitenanfang

Login für Kunden

Sie sind hier: DAK>> Gesund bleiben>> Reisen und Gesundheit >> Reiseländer >> Dominikanische Republik

Dominikanische Republik

053

Stand: 11.05.2012

Die nachstehenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über notwendige und sinnvolle Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge bei einer Reise in dieses Land.

Klima

Tropisches Klima, im Norden und Osten regenreich, im Süden trockener, Regen vorw. Mai-November; durchschn. Monatstemp. in Santo Domingo zwischen 24° C und 27° C.

Einreise-Impfvorschriften

Für die Einreise besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen können für Ihre Reise jedoch weitere Impfungen sinnvoll sein.

Qualifizierte Beratungsstellen

http://www.crm.de/impfstellen.html

Empfohlener Impfschutz

x
Empfohlener Impfschutz.
ImpfschutzReisebedingung 1Reisebedingung 2Reisebedingung 3
Tetanusxxx
Diphtheriexx
Hepatitis Axxx
Typhusx

Cholerax

Hepatitis Bx

Tollwutx


Reisebedingung 1:

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A  Typhus  Cholera  Hepatitis B  Tollwut 

Reisebedingung 2:

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A 

Reisebedingung 3:

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)

Impfschutz:  Tetanus  Diphtherie  Hepatitis A 

Wichtiger Hinweis:

Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.

Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik "Kostenerstattung" (www.crm.de/krankenkassen).

Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).

Qualifizierte Beratungsstellen

http://www.crm.de/rgi/beratungi.htm

Malaria

Risiko:

  • ganzjährig

  • mittleres Risiko herdförmig im Tiefland der westlichen Provinzen, besonders in Azua, Bahoruco und Dajabón, sowie in den Feuchtbiotopen im Hinterland der Provinz La Altagracia im Osten

  • geringes Risiko herdförmig in den übrigen tiefer gelegenen Landesteilen

  • sehr geringes bzw. kein Risiko im Stadtgebiet von Santo Domingo, in Höhenlagen sowie in den Touristenresorts an der Küste

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)

  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).

  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.

  • Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.

  • Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)

Ergänzend ist die Mitnahme von Anti-Malaria-Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung (Stand-by-Behandlung) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Behandlung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

Mückenschutz

http://www.crm.de/rgi/beratungm.htm

Ratschläge zur Reiseapotheke

Denken Sie daran, eine Reiseapotheke mitzunehmen, damit sie für leichtere Erkrankungen und kleinere Notfälle gerüstet sind.

Folgendes sollten Sie auf Reisen immer dabei haben: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Je nach Reiseland und Reiseziel können weitere Medikamente (z.B. zur Malariavorsorge) oder Hilfsmittel (z.B. Spritzen) sinnvoll sein.

Nicht vergessen: Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen!

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Aktuelle Meldungen

Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Die Dominikanische Republik gehört zu den Urlaubsländern mit den höchsten Fallzahlen für Reisediarrhoen. Im Zuge der aktuellen Cholera-Epidemie im Nachbarland Haiti sind auch in der Dominikanischen Republik inzwischen zahlreiche Menschen erkrankt. Die Ansteckungsgefahr für Reisende ohne engen Kontakt zu Erkrankten, beispielsweise in Krankenhäusern oder Flüchtlingslagern, bleibt weiterhin gering. Hygiene beachten, evtl. Impfung erwägen.

Dengue: Nach WHO-Angaben gab es 2011 etwa 2.300 Erkrankungen, zwei Personen sind an der Infektion gestorben. 2010 wurden 11.500 Erkrankungen und 51 Todesfälle gemeldet. 2012 erkrankten bis Mitte April 544 Menschen an Dengue, es kam zu zwei Todesfällen. Folgende Provinzen sind am stärksten betroffen: Puerto Plata, Monsenor Nouel, Santo Domingo, Distrito Nacional, Maria Trinidad Sanchez, Espaillat, Valverde und Duarte. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten!

Anhaltende Regenfälle: Seit Wochen fallen in vielen Regionen des Landes starke Regenfälle. Das Gesundheitsministerium hat daher jetzt 19 Provinzen (2/3 des Landes) in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Auftretende Fälle von Fieber oder Durchfall sollen von den Gesundheitszentren des Landes besonders registriert werden, damit z.B. Cholera oder Leptospirose früh erkannt und entsprechend behandelt werden können. Grundsätzlich steigt nach starken Regenfällen auch immer das Risiko für durch Mücken übertragene Erkrankungen an, wie z.B. Dengue oder Malaria. Reisende sollten daher besonders auf Mückenschutz und Hygiene achten und Kontakt zu Überschwemmungswasser meiden.

Ciguatera-Fischvergiftung: Es besteht ein saisonales Risiko (April-September) bei Verzehr von größeren Raubfischen (auch gegart). Örtliche Warnhinweise beachten!

Botschaften

Für Deutschland zuständige Vertretung:

Botschaft

Dessauer Straße 28 - 29, 10963 Berlin

Tel.: 030-257 57 76 0

Fax: 030-257 57 76 1

E-Mail: embajadom@t-online.de, info@embajadadominicana.de

URL: http://www.embajadadominicana.de


Deutsche Vertretung:

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Edificio Torre Piantini Piso 16, Calle Gustavo Mejia Ricart, esq. Ave. Abraham Lincoln, Santo Domingo

Tel.: 001809 - 542 89 49, 542 89 50

Fax: 001809 - 542 89 55

E-Mail: info@santo-domingo.diplo.de

URL: http://www.santo-domingo.diplo.de


Quelle:

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

http://www.diplo.de

Nicht vergessen: Auslandskrankenversicherung

Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.

Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.

Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.

Beratungsstellen

Wir empfehlen grundsätzlich, sich vor einer Reise aktuell, kompetent und individuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen:

Apotheken mit qualifizierter Reise-Gesundheits-Beratung (nach Postleitzahlgebieten)

http://www.crm.de/apothekenasp/apotheken.html

Impfstellen und Ärzte mit Spezialsprechstunde Reisemedizin (nach Postleitzahlgebieten)

http://www.crm.de/rgi/adressen.htm

D ie Angaben in diesem Informationssystem wurden nach bestem Wissen und sorgfältiger Recherche zusammengestellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2012

http://www.crm.de

weiterführende Links

Servicenavigation

Seite bookmarken bei 
		Linkarena Seite bookmarken bei 
		oneView Seite bookmarken bei alltagz Seite bookmarken bei Mister 
		Wong Seite bookmarken bei del.ico.us