Coccidioidomykose
Erreger der Coccidioidomykose ist der Pilz Coccidioides immitis. Im Boden kommt er als Schimmelpilz vor, der sich von totem, organischen Material ernährt. Die Erkrankung kommt fast ausschließlich in Trockengebieten im Südwesten der USA vor, sehr selten in Mittel- und Südamerika. Besonders gefährdet sind Indianer und Afrikaner.
Zur Infektion kommt es im Allgemeinen durch das Einatmen von Staub, der Sporen des Pilzes enthält. In seltenen Fällen dringt der Erreger über Wunden in den Körper ein. Die Inkubationszeit beträgt 1-4 Wochen.
In 60 % der Fälle verläuft die Erkrankung symptomlos bzw. mit Symptomen einer leichten Grippe. Sie kann aber auch zu schweren Lungenentzündungen führen. Häufig findet sich begleitend eine Arthritis. In den meisten Fällen heilt die Coccidioidomykose folgenlos aus. In seltenen Fällen breitet sie sich allerdings im Körper aus. Dann besteht die Gefahr einer Hirnhautentzündung (Meningitis).
Die Diagnose erfolgt durch den Nachweis der kugeligen Pilzzellen im Auswurf. Ein Antikörpernachweis steht ebenfalls zur Verfügung.
Schutz: Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten Risikogebiete meiden.
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