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Chagas-Krankheit

Die Chagas-Krankheit wird durch Einzeller (Trypanosoma cruzi) hervorgerufen, die nur in Süd- und Mittelamerika vorkommen. Übertragen wird die Krankheit durch Raubwanzen, diese leben bevorzugt in den Spalten von Lehmhütten und Ställen. Beim Stich der Wanze werden die Trypanosomen mit dem Kot zusammen auf die Haut gebracht, und dringen durch kleine Wunden, z.B. nach dem Kratzen, in den Menschen ein.

Im akuten Stadium kommt es zur Schwellung an der Einstichstelle (Chagom), und oft auch zu Fieber.

Das chronische Stadium, das 20 bis 30 Jahre später auftreten kann, führt zur Vergrößerung der inneren Organe des Magen-Darm-Traktes und einer chronischen Herzmuskelentzündung, durch die sich das Herz enorm vergrößern kann. Eine häufige Todesursache der Chagas-Krankheit sind Herzrhythmusstörungen.

Die Diagnose wird über eine Blutanalyse oder über den Nachweis der Trypanosomen in Blut oder Gewebe gestellt.

© Inhalte: Centrum für Reisemedizin 2009

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