AIDS
acquired immunodeficiency syndrome
Sammelbegriff für manifeste Immundefekte bei HIV-Infektion
AIDS, die Abkürzung für Acquired Immunodeficiency Syndrome, ist das späte Stadium einer Infektion mit HIV-Viren (Human Immunodeficiency Virus), in dem auf Grund der zusammengebrochenen körpereigenen Abwehr Infektionen oder bösartige Erkrankungen aufgetreten sind. Gewöhnlich tritt es 8 bis 10 Jahre nach der HIV-Erstinfektion auf. Die Viren werden bei Sexualkontakten, Kontakt mit infiziertem Blut (Bluttransfusion, Drogenkonsum, unsauberes medizinisches Material) oder über andere infizierte Körperflüssigkeiten übertragen. Unter der Geburt ist eine Übertragung von der Mutter auf das Kind möglich. Der häufigste Übertragungsmodus ist ungeschützter Geschlechtsverkehr. Weltweit steigen die Erkrankungszahlen nach wie vor an, insbesondere in Afrika südlich der Sahara. Jeden Tag sterben etwa 8000 Menschen weltweit an dem Virus. Örtlich sind 40 bis über 50% der Bevölkerung zwischen 20 und 40 Jahren infiziert. Die WHO meldet derzeit 38 Millionen erkrankte Menschen. Antikörper gegen dieses Virus können frühestens etwa 6 Wochen nach der Infektion im Blut nachgewiesen werden.
Schutz: Geschützter Geschlechtsverkehr, Meiden von möglicherweise infizierten Körperflüssigkeiten und Blut.
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