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Leben

Erziehung: Ausgeglichene Eltern, glückliche Kinder!

Niemand ist perfekt!

Um die Elternschaft als schön zu erleben und gleichzeitig die kindliche Entwicklung bestmöglich zu fördern, müssen Sie die Führung Ihrer Familie übernehmen. Im Idealfall gemeinsam, in Teamwork. Mit Liebe, Fürsorge, Geduld und Ausdauer als Grundlage sollte es Ihnen gelingen, glückliche, gesunde und anpassungsfähige Kinder großzuziehen. Klar, das wissen Sie. Was aber manchmal hilft: Wenn sich Ihr Kind doch einmal wütend auf dem Boden wälzt, denken Sie immer daran: Niemand ist perfekt. Auch Eltern nicht.

Effektive Erziehung

Eine Universalmethode zur richtigen Kindererziehung gibt es nicht. Ihr Kind ist einmalig und überrascht Sie mit immer neuen Herausforderungen. Es gibt aber einige effektive Regeln, die das Elternleben weniger stressig machen und dem Kind bei der Entwicklung helfen. Dazu gehört, eine positive Beziehung zu seinem Kind aufzubauen. Aber auch, bei Problemen und Fehlverhalten konsequent und bestimmt zu handeln. Schließlich sollten Sie Ihr Kind, aber auch sich selbst, nicht überfordern.

Abseits von autoritärer Erziehung und Laisser-faire-Stil hat der australische Psychologe Professor Matthews Sanders ein “positives Erziehungsprogramm” entwickelt, dessen Wirksamkeit in zwölf Jahren Forschung in Familien belegt wurde.

Die drei wichtigsten Erziehungsregeln von Professor Matthews Sanders

  • Hören Sie Ihrem Kind mit Interesse zu und reden Sie mit ihm. Verteilen Sie diese Zeiten der Aufmerksamkeit über den ganzen Tag.
  • Stellen Sie einige wenige, aber verbindliche Familienregeln auf (“Wir reden freundlich miteinander”). Verletzt das Kind die Regeln, beharren Sie auf der Einhaltung.
  • Geben Sie Ihrem Kind klare Anweisungen. Lassen Sie ihm zur Ausführung einen Moment Zeit und loben Sie, wenn es der Aufforderung nachgekommen ist. Weigert das Kind sich, sollte eine logische Konsequenz folgen (“Du lässt deinen Bruder nicht mitspielen, deshalb packe ich jetzt für zehn Minuten das Spiel weg”). Drohen Sie nie, wenn Sie die Konsequenzen nicht durchsetzen wollen oder können.

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