Sonnenschutz
Drei Möglichkeiten, Kinder effektiv zu schützen
Am einfachsten ist es, die Sonne schlicht zu meiden und im Freien den Schatten aufzusuchen. Im Freibad legen Sie sich samt der Kinder unter einen Baum, zum Strand nehmen Sie einen Sonnenschirm oder eine Strandmuschel mit. Immer mit von der Partie sollten lichtdichte Bekleidung (Drei-H-Regel: Hut, Hemd, Hose) sowie das zum Hauttyp passende Sonnenschutzmittel sein. Da die Intensität der Sonne um die Mittagszeit am stärksten ist, verlegen Sie ihre Aktivitäten im Freien lieber auf die Vormittags- oder Nachmittagsstunden.
Wie ein Spiegel auf der Haut – so wirken Mikropigmente
Verträglichkeit und Sicherheit stehen bei den Anforderungen an ein wirksames Sonnenschutzprodukt für Kinder ganz oben. Mineralische Micropigmente wie das hautverträgliche Titanoxid, die in feinster, mikronisierter Form eingesetzt werden, wirken im gesamten UVA- und UVB-Bereich und können daher sowohl chemische UVA- als auch UVB-Filter vollständig ersetzen. Sie durchdringen die Haut nicht, sondern legen sich wie ein Schutzfilm auf die Haut, der die UV-Strahlen wie ein Spiegel reflektiert. Sonnenschutzpräparate auf Micropigment-Basis sind daher für die besonders empfindliche Kinderhaut geeignet. Die junge Haut verfügt nur über eine schwach ausgebildete Barrierefunktion und mangelnden hauteigenen Lichtschutz. Bereits bei kurzen Sonnenaufenthalten muss deshalb ein Sonnenschutzpräparat aufgetragen werden, das diese erhöhte Sonnenempfindlichkeit berücksichtigt.
Gewöhnen Sie Ihr Kind auch frühzeitig an eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen vor hellen Lichtstrahlen!
Deswegen ist die Sonne so gefährlich für die Haut
Bei der Erforschung UV-bedingter Hautschäden konzentrierte man sich lange Zeit auf die Folgen der UVB-Strahlung. Sie ist hauptsächlich für Sonnenbrand und Schädigungen der Erbsubstanz verantwortlich. Der Schutz vor UVB-Strahlen wird mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) beschrieben. Er gibt an, um wie viel länger – gemessen an der Eigenschutzzeit der Haut – ein sicherer Schutz vor UVB-Strahlen besteht.
Die Haut wird aber auch durch die in tiefere Hautschichten eindringende UVA-Strahlung belastet. Dort kann das Bindegewebe dauerhaft geschädigt werden – vorzeitige Hautalterung ist die Folge. Außerdem können UVA-Strahlen z.B. auch Sonnenallergien auslösen. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass UVA-Strahlen die Zellvitalität deutlich beeinträchtigen und so die natürliche Abwehrfunktion der Hautzellen herabsetzen.
Wer die Wahl hat, hat die Qual: Öl, Gel, Creme oder Milch
Wie immer gibt es für alles Vor- und Nachteile… Öle sind wasserbeständig und hautfreundlich, doch kann die Ölschicht den Wärmeaustausch über die Haut behindern. Gele sind empfehlenswert bei Akne bzw. Mallorca-Akne und im Gegensatz zu Ölen auch mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) erhältlich. Sie sind abriebbeständig und wasserfest, sollten zur Sicherheit nach dem Schwimmen oder Abtrocknen erneut aufgetragen werden.
Das gleiche gilt für Sonnenmilch und –creme. Für Kinder eignen sich besonders Präparate mit Micropigmenten zum Aufsprühen. Sie lassen sich leicht verteilen und ziehen schnell ein. Da können die Kinder beim Eincremen sogar helfen.
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