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Asthma bei Kindern

Ergänzende Therapien

Verschiedene weitere Behandlungsformen können eine Asthma-Therapie unterstützen. Entscheidend ist dabei, dass eine notwendige medikamentöse Therapie konsequent fortgesetzt wird. Im günstigsten Fall kann durch ergänzende Therapien der Bedarf an Medikamenten sinken. Eine Änderung der medikamentösen Dauertherapie darf jedoch nie ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Naturheilverfahren

Ein Aufenthalt in allergenarmen Regionen (Klimatherapie) und Sole-Inhalationen zur Förderung des Abhustens von Schleim können positive Effekte bei Atemwegserkrankungen haben.

Phytotherapie: Die Wirksamkeit vieler Heilpflanzen ist wissenschaftlich bestätigt. In Frage kommen sie als Schleimlöser, zur Linderung des Hustenreizes oder bei Erkältungen.

Atemmuskeltraining

Ein Atemmuskeltraining kräftigt die an der Atmung beteiligten Muskeln, verbessert die Beweglichkeit von Zwerchfell und Brustkorb und erleichtert so das Atmen.

Atemtherapie

Die Atemtherapie soll ermöglichen, fehlerhafte Abläufe und Blockierungen der Atmung zu überwinden und den individuellen Atemrhythmus zu finden.

Entspannungstechniken (Beispiele)

  • Fantasiereise (besonders für kleine Kinder geeignet)
  • Progressive Muskelentspannung
  • Hatha-Yoga
  • Autogenes Training
  • Hypnose


Entspannungstechniken wirken entlastend auf seelische Anspannung. Sie unterstützen deshalb die Therapie bei Kindern, bei denen seelische Konflikte als Auslöser der Beschwerden eine Rolle spielen.

Akupunktur

Die Akupunktur entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bisher konnten Studien eine geringe Sofortwirkung, aber keine Langzeitwirkung beim Asthma belegen. Bei Kindern ist zu beachten, dass diese sich oft vor Nadeln ängstigen - was sich negativ auswirken kann.

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