Interview mit der Band "Luxuslärm" zum DAK-Plakatwettbewerb "bunt statt blau"
Warum unterstützt Luxuslärm erneut die DAK-Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen"?
Luxuslärm: Als wir erstmals von der großen Zahl der Komasäufer gehört haben, war sofort klar, dass wir die DAK-Aktion "bunt statt blau" unterstützen. Wir waren schockiert, wie viele Kinder und Jugendliche sich die Birne wegtrinken und im Krankenhaus landen. Unser Engagement in der Bundesjury soll Jugendlichen zeigen, dass Alkoholkonsum nur bis zu einem gewissen Punkt cool ist. Wer sich darüber hinaus die Kante gibt, ist peinlich und gefährdet seine Gesundheit.
Was ist für Euch das Besondere an "bunt statt blau"?
Luxuslärm: Uns gefällt die Aktion, weil jeder Jugendliche die Möglichkeit hat, als Künstler sein kreatives Zeichen gegen das Komasaufen zu setzen. 2011 gab es sehr viele Plakate, die uns beeindruckt haben - mal cool, mal krass, mal provokant. Das waren bunte und eindrucksvolle Botschaften gegen den Alkoholmissbrauch.
Welche Botschaft hat "Luxuslärm" zum Thema Alkohol?
Luxuslärm: Jugendliche müssen ihre Grenzen ausloten und kennenlernen. Auch und gerade beim Alkohol. Sie müssen wissen, dass Komasaufen das eigene Leben beenden kann. Wer seine Grenzen kennt, übernimmt Verantwortung für sein Leben. Unser Appell: Traut Euch zu leben. Dann könnt Ihr mehr erleben als in irgendwelchen Scheinwelten. Auch wir Luxuslärmer sind "bunt statt blau".
Zum Songtext "Solang es noch geht"
Video: Luxuslärm rocken gegen's Saufen